Robotik

Leiter: Theresa, Stefan

Robotik und autonome Navigation sind Forschungsgebiete, welche Methoden aus zahlreichen anderen Disziplinen wie der Physik, Mathematik, Informatik und Technik aufgreifen. Sie finden dabei in ebenso zahlreichen Bereichen Anwendung – nicht zuletzt in der Raumfahrt. In der AG beschäftigen wir uns mit der Programmierung eines kleinen, vom DLR entwickelten Roboters in C und der Verwendung verschiedener Sensoren, zum Beispiel für Magnetfelder oder Beschleunigung, in Kombination mit demselben. Dabei implementieren wir verschiedene Algorithmen, durch die sich der Roboter selbstständig orientieren und bewegen kann. Wenn ihr noch nie etwas programiert habt, so ist die AG vielleicht interessanter, wenn ihr euch vorher ein paar Grundlagen anschaut (Speichermodell, Kontrollstrukturen). Gerne können wir das aber auch in der AG erklären.

AG-Bericht aus dem ASL 2018

von Fabian G. von Corinna

Da wir bisher noch keine Menschen auf den Mars schicken konnten, mussten wir Roboter entsenden. Ein Schnupperkurs in die Robotik lieferte uns die ROBO-AG. Da allerdings ein zweiter Curiosity das Budget sprengen würde (fachlich wäre das natürlich kein Problem), mussten wir uns zunächst auf Asuros beschränken. Nach ein wenig Theorie zur Nutzung bitweiser Operatoren wurde erstmals die Hardware in die Hände genommen. Eine erste Herausforderung stellte die Ansteuerung der LEDs des Asuros dar. Dies funktionierte relativ gut, bis auf eine LED, die wegen einer fehlerhaften C-Bibliothek nur beschränkt ansteuerbar war.

Doch nun hatten wir eine epische Aufgabe vor uns. Um sein Ziel zu erreichen, muss der Asuro geradeaus fahren können. Diesem Ziel standen uns einige Hindernisse im Weg. Aus unergründlichen Gründen blinkte die Status-LED hysterisch in Gelb und der Asuro weigerte sich, sein Programm abzuspielen. Also machten wir uns auf die Suche. Ein Multimeter, ihn zu vermessen, den Fehler zu finden, ins Dunkle zu treiben und ewig zu (unter-) binden. Als Übeltäter manifestierten sich zwei Widerstände, deren Kontakte durchgeknipst waren. Nach Behebung des Problems stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, den Asuro geradeaus fahren zu lassen, da dessen zwei Räder separat jeweils durch einen Motor gedreht werden. Eine weitere Gruppe versuchte ihren Asuro an einer schwarzen Linie entlang fahren zu lassen. Dies funktionierte nach ein wenig Herumprobieren ganz gut.

So blicken wir auf eine spannende Woche zwischen Codezeilen, Elektromotoren und Lötkolben zurück. In Dieser konnten sich nicht nur erfahrene Coder, sondern auch Teilnehmer mit wenigen bis keinen Programmierkenntnissen an den Asuros unter fachmännischer Beaufsichtigung von Stefan, Theresa und später auch Sven(derson) austoben.